Vorkongress-Symposium

Therapie des Differenzierten Schilddrüsenkarzinoms:
Aktuelle Leitlinien – aktuelle Kontroversen

Kaisen-Saal, MESSE BREMEN
Mittwoch, 3. April 2019

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen des gesamten wissenschaftlichen Komitees lade ich Sie herzlich zu unserem diesjährigen Vorkongress-Symposium im Rahmen der 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin ein!

Die Therapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms mit 131I ist eine Erfolgsgeschichte! Mit hohen Heilungsraten und geringen Nebenwirkungen ist die Radioiodtherapie neben der Operation meist entscheidend für den Behandlungserfolg. Als Fachgesellschaft streben wir daher weiterhin die traditionell feste Verankerung der Radioiodtherapie in den evidenzbasierten Leitlinien an.  Die derzeitige Neufassung der S3-Leitlinie Schilddrüsenkarzinom erfolgt in einem interdisziplinären und auch zunehmend internationalen Umfeld, so dass die Sichtweise von Endokrinologie, Chirurgie und die Therapiealgorithmen im angelsächsischen Raum zunehmend in Betracht zu ziehen sind, jedoch auch kritisch betrachtet werden müssen.

Wir haben deshalb neben erfahrenen Nuklearmedizinern Referenten aus den anderen Fächern, die an der Behandlung des differenzierten Schilddüsenkarzinoms beteiligt sind (Endokrinologie, Onkologie, Chirurgie, Pathologie) gewonnen, um dieses wichtige Thema interdisziplinär und gerne auch kontrovers zu diskutieren. Im „Dialog“ werden wir je zwei Vorträge mit unterschiedlichen Sichtweisen zu den wichtigsten Fragestellungen hören. Wir hoffen auf eine angeregte, für viele nuklearmedizinische Kollegen in Praxis und Klinik hilfreiche Diskussion.

M. Essler, Bonn 

Wissenschaftliche Leitung des Vorkongress-Symposiums

M. Essler, Bonn
A. Bockisch, Essen
M. Schmidt, Köln
K. Scheidhauer, München
M. Luster, Marburg

Programm (vorläufig)

9:00 – 9:30 Einführung „Radioiodtherapie beim Schilddrüsenkarzinom: neue Leitlinien, neue Kontroversen"
  M. Essler, Bonn  
 
9:30 – 10:00 Nachsorge des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms – ist weniger mehr oder wie viel ist genug?
  M. Luster, Marburg  
 
10:00 – 10:30 Leitlinien zur Radioiodtherapie beim Schilddrüsenkarzinom: Sichtweise des Nuklearmediziners
  A. Bockisch, Essen
 
10:30 – 10:50 Kaffeepause
 
10:50 – 11:20 Leitlinien zur Radioiodtherapie beim Schilddrüsenkarzinom: Sichtweise der Chirurgin
  K. Lorenz, Halle
 
11:20 – 11:50 Dosiskonzepte bei der Radioiodtherapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms
  K. Scheidhauer, München
 
11:50 – 12:20 Iod-negatives Schilddrüsenkarzinom: Was bedeutet das und was ist zu tun? Sichtweise des Nuklearmediziners
  M. Schmidt, Köln
 
12:20 – 13:00 Mittagspause
 
13:00 – 13:30 Diagnostik und Therapie des Schilddrüsenkarzinoms: Sichtweise des Endokrinologen
  M. Schott, Düsseldorf
 
13:30 – 14:00 Zielgerichtete Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren beim Schilddrüsenkarzinom: Sichtweise des Internisten
  R. Wiewrodt, Münster
 
14:00 – 14:30 Zielgerichtete Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom: Sichtweise des Nuklearmediziners
  C. Lapa, Würzburg
 
14:30 – 14:50 Kaffeepause
 
14:50 – 15:20 Papilläres Mikrokarzinom der Schilddrüse: Genetische, histologische und klinische Variabilität – Sichtweise der Pathologin
  I. Esposito, Düsseldorf
 
15:20 – 15:50 Papilläres Mikrokarzinom der Schilddrüse: Active surveillance vs. Hemithyreoidektomie vs. totale Thyreoidektomie - Sicht des Chirurgen
  H. Dralle, Essen
 
15:50 – 16:00 Schlussbetrachtungen
  M. Essler, Bonn
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