Medizinphysik Curriculum

Curriculum des Ausschusses Medizinphysik der DGN
Quantifizierung in der Nuklearmedizin

Die quantitative Bildgebung in der Nuklearmedizin ist eine besondere Stärke unseres Feldes – sowohl für die Diagnostik als auch in der Therapiekontrolle und -dosimetrie. In dieser Hinsicht profitieren wir alle ohne jeden Zweifel seit vielen Jahren von den wachsenden Möglichkeiten moderner SPECT/CT- und PET/CT-Geräte. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass notwendiges Wissen über Grundlagen und die möglichen Limitationen in einer "Black Box" verschwindet.

Mit einem auf vier Jahre angelegten Curriculum will der Ausschuss "Medizinphysik" der DGN die Grundlagen der Quantifizierung mittels SPECT und PET insbesondere in der Onkologie vermitteln. Die Teilnehmer sollen Vertrauen in Quantifizierungsmethoden gewinnen und sich der Randbedingungen bewusst werden. Darüber hinaus versuchen wir, aktuelle Trends und Entwicklungen quantitativer Bildgebung und Auswertung zu hinterfragen und einzuordnen.

Das interdisziplinäre Curriculum richtet sich an alle, die sich für die quantitative Bildgebung interessieren – sei es für Details der technischen Umsetzung oder für die Anwendung im klinischen Alltag. Der erste Teil zum Thema PET-Quantifizierung wird am Freitag, 5. April 2019, im Rahmen der NuklearMedizin 2019 in Bremen angeboten. 

Lloyd-Saal, MESSE BREMEN
Freitag, 5. April 2019, 8:30 - 10:00 Uhr

 

Teil 1
Quantifizierung in der nuklearmedizinischen Bildgebung (Positronen-Emissions-Tomographie)

Vorsitz: S. Nekolla, München; L. Geworski, Hannover

PET – Grundlagen, ganz einfach
T. Beyer, Wien

Einflüsse der Detektorauflösung auf die PET-Quantifizierung
J. Scheins, Jülich

Bewegungseffekte in der PET
K. Schäfers, Münster

Möglichkeiten und Grenzen der SUV-Methodik in der PET
J. van den Hoff, Dresden